Die Geburtsberichte

Geburtsbericht FINN – Spontane BEL-Geburt

Ich fange mit der Geschichte an dem Punkt an, an dem feststand, dass auch diesmal in meinem Bauch wieder ein kleiner Sturkopf wohnt. Irgendwann Ende 2011 stand fest, dass sich auch unser zweites Kind in Beckenendlage befindet. Also wieder das ganze Programm: Moxen, Indische Brücke, Akupunktur, Gut zureden, ….. Auch diesmal ohne Erfolg, also wurde, wie in der ersten Schwangerschaft, eine „Äußere Wendung“ versucht. Diese hat Noah damals ja mit sanfter Gewalt zum Purzelbaum überredet. Nicht so Finn, dieser blieb stur in seiner Lage. Gottseidank ist mein Frauenarzt Dr. Martin Gmeindl einer der wenigen, die Geburten so natürlich wie möglich ablaufen lassen wollen, und für die ein Kaiserschnitt das allerletzte Mittel der Wahl ist. Auch meine persönliche Hebamme Heidelinde Niederlechner war gleich Feuer und Flamme für die Entscheidung zu einer spontanen Steißgeburt. Und auch ich freute mich, nach einer kurzen Phase der Enttäuschung, da eigentlich eine Hausgeburt geplant war, und nach ein paar Tagen der Angst, ob ich das wohl schaffe, schon sehr auf dieses Erlebnis.

Am Donnerstag dem 9. Jänner fühlte ich mich schon den ganzen Tag merkwürdig, irgendwie war alles noch mühsamer als sonst, irgendwie war der Bauch noch größer als sonst, und irgendwie war die Angst einen Blasensprung mitten im Lebensmittelgeschäft zu haben noch größer als sonst. Ein unbestimmtes Gefühl riet mir, am Nachmittag meinen Partner anzurufen und zu bitten nach Hause zu kommen (er arbeitet in Kroatien!), und mit der Hebamme zu telefonieren. Ich hatte immer wieder Wehen, aber nicht regelmäßig. Trotzdem blieb ich mit meiner Hebamme in telefonischem Kontakt. Sie war es auch, die darauf drängte, so schnell wie möglich ins Sanatorium zu kommen. Also Großkind bei den Großeltern unterbringen, alles soweit zusammenpacken, und, sobald mein Partner da war, schnellstens nach Graz. Meine Doula war auch bereits verständigt, und in Warteposition. Angekommen im Sanatorium und angehängt ans CTG, waren die Wehen so gut wie weg! Na toll! Muttermund 2cm offen und leichtes Zeichnen, also kein bevorstehender Geburtsbeginn.

Wir haben dann noch versucht mit Brustwarzenstimulation (alter Hebammentrick) die Wehen wieder hervorzulocken, hat auch spitze funktioniert, allerdings bin ich dann eingeschlafen und hab bis zum nächsten frühen Morgen perfekt, ohne eine einzige Wehe, durchgeschlafen. Ziemlich genervt stand ich um 5:00Uhr früh auf und bin brav über eine Stunde lang das Sanatorium abgegangen, Stiegen rauf, Stiegen runter – und, siehe da, Wehen kamen langsam wieder. Kurz nach 6:00 Uhr hab ich meine Hebamme geweckt, und wir haben das CTG angehängt – Wehen waren da, aber unregelmäßig und schwach. Meine Hebamme hat mich dann akupunktiert, in der Hoffnung die Wehen zu verstärken und um 11:00 Uhr bekam ich einen Hebammencocktail (Alkohol am Vormittag – das lass ich mir gefallen!). Hab nach dem Mittagessen noch ein ausgiebiges Mittagsschläfchen gemacht, während mein Partner und meine Doula Maria (Sie hat´s daheim nicht mehr ausgehalten *gg*) in der Cafeteria geplaudert haben. Um 15:00 Uhr bin ich dann von leichten Wehen munter geworden, die dann langsam immer stärker wurden – der Hebammencocktail zeigte Wirkung! Also wieder CTG schreiben, dieses schaute nun schon eher nach bevorstehender Geburt aus, Muttermund über 3cm offen und ständiger Schleimabgang.

Ich war einfach nur froh, endlich nicht mehr umsonst im Sanatorium zu sein und Warten zu müssen. Aber irgendwie war ich noch nicht davon überzeugt, dass es wirklich losging, wartete irgendwie noch immer darauf, dass die Wehen wieder weggehen…

Allerdings waren die Wellen mittlerweile so stark, dass ich, am Fenster stehend, in die Natur blickend, die großen Bäume bewundernd und in den tanzenden Schneeflocken versinkend, sie mit der Hypnobirthing-Methode beatmte. So stand ich, immer mehr in Trance versinkend, Hüften kreisend, und von Welle zu Welle mehr in mir versinkend. Meine Geburtsbegleiter hielten sich, sobald sie merkten, dass ich Ruhe brauchte, im Hintergrund und waren einfach nur da. Als der Muttermund 6 cm offen war, fand ich, es wäre nun an der Zeit, in die Geburtswanne zu steigen.

Raimund hat mir dann, bei Kerzenlicht, die „Lesung des Geburtsgefährten“ vorgelesen und ich glaub erst da, wurde uns wirklich bewusst, dass wir in Kürze unser Baby in den Händen halten werden. Die Wellen wurden dann im warmen Wasser auch rasch stärker und es fiel mir nicht mehr ganz so leicht sie zu beatmen, aber mit Hilfe von über mich fließendem Wasser und Wellenbewegungen (DANKE an meine 3 Geburtsbegleiter) konnte ich weiterhin jede Welle begrüßen und dankbar annehmen. Irgendwann während einer dieser Wellen ist dann auch endlich die Fruchtblase geplatzt, somit war meine Frage auch geklärt ob man das im Wasser spürt – ja, tut man. Von einer Welle zur anderen veränderte sich urplötzlich der Geburtsvorgang und ich konnte spüren wie Finns Hintern in meinem Becken nach unten rutschte, und ich sofort den Drang hatte, ihm auf seinem Weg in die Welt zu helfen. Der Muttermund war so gut wie offen, also hab ich mich hingekniet und mit Hilfe einiger lauter Ahhhs und Jaaahs (Danke Maria fürs Mittönen und Danke Raimund und Heidi fürs Loben), Finn immer mehr in Richtung Welt geatmet. Ich würde nicht sagen, dass diese Phase schmerzfrei war, aber sie war so überwältigend und ich habe mich während dessen so stark gefühlt, dass ich keinen Moment in Panik war, ob ich es wohl schaffen könnte. Ich war einfach so in meiner weiblichen Kraft, dass das Gebären eine Selbstverständlichkeit war. Und ich wollte dieses Kind ganz allein ohne Hilfe gebären und endlich in meinen Armen halten.

Dr. Gmeindl hat dann Heidi nur ganz ruhig erklärt, was sie tun soll, bzw. wie sie die Geburt begleiten kann. Ich hab während den Wehen den Kleinen rausgetönt (Raimund meinte ich sah aus wie eine sich aufbäumende Eisbärin) und zwischen den Wellen mit Hilfe der Pferdeatmung den Kleinen zurückgehalten, was bei weitem der schwierigere Teil des Ganzen war, hab dabei gezittert wie Espenlaub und mich schon wieder auf die nächste Wehe gefreut um wieder aktiv was tun zu können… Naja und urplötzlich war der Hintern da! Und mit der nächsten Wehe kam der Kopf raus! Das alles ging so schnell, dass mein Freund es gar nicht richtig mitkriegte. Ich griff nach unten, fischte den Kleinen raus und drehte mich mit ihm gemeinsam auf den Rücken. Da war er! Unbegreiflich… Ein Wunder… Immer wieder unglaublich…

Auf meiner Brust angekommen, haben wir ihn dann ganz lang bestaunt und willkommen geheißen. Erst nach einer geraumen Zeit wurde abgenabelt, der Papa hat sich mit Finn auf die Matratze gekuschelt und ich hab noch die Plazenta geboren. Danach war Familienkuscheln angesagt. Unser Kleiner hat gleich die ersten Saugversuche unternommen und nach einer Weile bin ich mit Finn am Arm ins Zimmer gegangen.

Ich bin jetzt sehr, sehr stolz auf mich, meinen Körper und den Kleinen. Das war eine so wunderbare, ruhige und natürliche Geburt und wir haben das mehr oder weniger ganz alleine gemacht. Auch bin ich sehr froh das Buch „Hypnobirthing“ entdeckt zu haben, ich weiß nicht wie es ohne es gelaufen wäre. Und zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei meinen Geburtsbegleitern Raimund, Hebamme Heidi, Doula Maria und dem allerbesten Frauenarzt Dr. Gmeindl bedanken! DANKE!

Geburtsgeschichte TOBIAS

Donnerstag, 17. Juli 2014

Am Vormittag habe ich Übungswehen. Ein hart Werden des Bauches, ein Gefühl, dass ich nun schon seit einigen Wochen kenne. Trotzdem habe ich heute das Gefühl, irgendetwas ist anders, soll heute der große Tag sein? Ich bin schon seit Wochen immer wieder startbereit, fühle in mich hinein, frage mich: Spüre ich etwas? Geht’s nun los?
Anscheinend bin ich keine dieser Frauen, die ihren Bauch so sehr lieben, dass sie möglichst lange schwanger bleiben wollen. Nein, im Gegenteil: in den letzten Wochen ist mir mein Bauch schon sehr mühsam geworden (bei der Hitze), sodass ich die Geburt herbeisehne. Einerseits, weil ich mich schon so auf unseren kleinen Zwerg freue, ihn sehnsüchtig erwarte. Andererseits, weil ich natürlich auch Angst vor dieser meiner ersten Geburt habe. Deshalb will ich sie lieber schnell hinter mich bringen. Augen zu und durch…das war immer schon meine Taktik.
Aber was genau ist heut anders? Ich fühle mich viel energiegeladener als in den letzten Wochen. Am Vormittag putze ich sogar noch 2 Stunden lang das Haus, erledige Dinge, die ich nun schon ewig vor mir herschiebe, weil sie mir mit Bauch zu mühsam erschienen.
Nach dem Mittagessen spüre ich ein Ziehen im Unterbauch, ähnlich einem leichten Regelschmerz. Komisch, das hatte ich die gesamte Schwangerschaft hindurch nicht, soll das etwas bedeuten…..?!? Aber noch tue ich den Gedanken als reine Vermutung ab, setze mich an den Computer, um ein wenig zu spielen und mir die Zeit zu vertreiben und dabei die Beine hoch zu lagern. Ich hab mir die Entspannung verdient und –Mann Oh Mann- sind meine Beine heut schon wieder schwer und geschwollen!
14:30 Beim Gang aufs WC bemerke ich eine kleine rote Spur am Toilettenpapier. Ist das das „Zeichnen“, von dem ich gelesen habe? Das ist dann wohl doch ein eindeutiges Zeichen! Nun ist es an der Zeit, W.- meinen Partner- anzurufen. Leider liegt gerade ein Gewitter in der Luft. Er sagt mir, das müsse er noch abwarten, dann steigt er sofort aufs Motorrad und fährt los.
Für mich wird es inzwischen endgültig Zeit, meine Hebamme Heidi anzurufen. (Ich hatte sie schon ein paar Stunden davor „vorgewarnt“- da war‘s aber noch ziemlich unsicher….) Und – oh Schreck- sie sagt mir, sie sei gerade bei einer Geburt, die sicher noch bis Mitternacht dauert. Ich könne mir nun überlegen, ob ich doch ins Spital nach Feldbach fahre (wo ich sicherheitshalber auch angemeldet war) oder ob ich ihre Vertretung Karin anrufen möchte. Nein, nein, nur nicht ins Krankenhaus, jetzt habe ich mich schon so darauf eingestellt, in meinem Kopf existiert nur noch Hausgeburt. Seltsamerweise bleibe ich trotz dieser unerwarteten Wendung völlig ruhig und gelassen. Zum Glück hebt Karin sofort ab und sagt zu: Ja, sie kann diese Geburt spontan übernehmen. Ich soll meine Wehen beobachten. Woran erkenne ich, dass es Geburtswehen sind? „Wenn es wirklich Geburtswehen sind, dann merkst du das, ganz sicher“ meint sie. Wenn alle 5 Minuten eine Wehe kommt, die ca. 45 Sekunden dauert, soll ich mich wieder melden.
Tatsächlich spüre ich ein leichtes Ziehen im Unterbauch, das in Wellen auftritt. Das ist aber so minimal, das können doch niemals schon „Wehen“ sein, oder? Sie kommen in Wellen, ganz sanft, 2X tief atmen, schon ist es vorbei.
15:30
Sobald W. eingetroffen ist, beginnen wir mit den Vorbereitungen. Das Kinderbett will noch zusammengeschraubt und neben unserem Bett aufgestellt werden. Der Geburtspool muss auch noch aufgebaut werden. Während der Arbeit (wo ich mehr oder weniger eh nur noch nebenbei stehe und Werkzeug und Schrauben reiche) merke ich…. Ja, die „Wellen“ werden kräftiger und häufiger. Aber „weh“ tun sie immer noch nicht, mit 2-3 Atemzügen kann ich sie wegatmen.
Im Geburtsvorbereitungskurs haben wir gelernt, dass die Einstiegsphase bei einer Erstgebärenden recht lange dauern kann. Um sich abzulenken, nicht nervös zu werden und die Geburt im Fluss zu lassen könne man z.B. noch ein Brettspiel spielen, einen Kuchen backen oder einen Spaziergang machen. Wir sind also gewappnet. Ich habe sogar noch eine CD vorbereitet und mit meiner Doula Angelika ausgemacht, wir könnten dann ja noch gemeinsam tanzen…..
16:30
Aus demselben Grund schicke ich W. nun einkaufen. Wir planen ein Abendessen, einen Spaziergang, vielleicht wollen wir ja wirklich noch einen Kuchen backen. Er soll jedenfalls noch die fehlenden Zutaten besorgen. Dass es dazu nicht mehr kommen wird, können wir nicht ahnen…
Während W. einkaufen geht, lege ich mich in die Badewanne. Ich habe von der Hebamme erfahren, das warme Wasser würde den Wehenverlauf höchstwahrscheinlich beschleunigen. Sie meinte daher, wenn ich es wirklich wissen will, ob es heut noch losgeht, wäre die Badewanne ein guter Tipp. Und ich will es wirklich wissen…..
Also ab in die Badewanne, mit einer wunderschönen Musik mache ich’s mir gemütlich und entspanne mich. Schon werden die „Wellen“ spürbar stärker. Sie kommen jetzt schon recht häufig. Wie häufig, kann ich nicht sagen, denn ich habe keine Uhr mitgenommen. Sie tun aber immer noch nicht weh und sind weiterhin mit ein paar tiefen Atemzügen weggeatmet. Ich denk mir also: Das können doch keine Geburtswehen sein, die dauern doch höchstens 10 Sekunden!
Ca. 17.30
Dann ist W. wieder da. Er setzt sich neben mich und zählt bei der nächsten „Welle“ mit. „Du täuscht dich“ meint er „die dauern schon ca. 45-50 Sekunden, das SIND Geburtswehen!“ Und sie sind zu diesem Zeitpunkt auch schon ca. im 5-Minuten-Abstand.
Also raus aus dem Wasser, nochmal die Hebamme angerufen. Die meint: „Leg dich ins Bett, schau, ob sich der Wehenverlauf nicht vielleicht ändert, wenn du aus dem warmen Wasser raus bist! Wenn nicht, ruf mich in einer halben Stunde noch mal an, dann fahr ich los.“
Also ab ins Bett und weitergeatmet, jetzt wird’s allmählich intensiver, für mich sind’s aber immer noch „Wellen“ und keine „Wehen“, weh tut’s noch nicht. Eine halbe Stunde später haben sie schon den Abstand von nur noch ca. 3 Minuten. Jetzt werde ich langsam nervös. Ich rufe Karin an: „Bitte fahr jetzt sofort weg. Ich habe Angst, dass es so richtig los geht, und noch niemand da ist…..!“
Karin fährt los und auch unsere Doula Angelika macht sich nach einem kurzen Anruf auf den Weg.
Nach diesem Startschuss geht’s so richtig los. Ab diesem Zeitpunkt verschwimmt in meiner Erinnerung alles zu einem bunten Gewirr aus Emotionen, Körperempfindungen, nie dagewesenen Wahrnehmungen in einem rausch- oder tranceartigen Zustande. Ich tue mir sehr schwer, mich an einen genauen Verlauf zu erinnern, es sind nur noch „Erinnerungsfetzen“ in meinem Gedächtnis. Genauso wirr und unsystematisch will ich nun erzählen:
Irgendwann transferiert W. mich vom Bett im Schlafzimmer auf die Shiatsumatte im Wohnzimmer, direkt neben dem aufgestellen Pool…… und die nächste Welle und weiteratmen…..Karin trifft ein….. und die nächste Welle…..Angelika trifft ein- ich weiß nur noch, dass es noch mindestens 2 Wellen dauert, bis ich Angelika richtig ins Gesicht sehen und begrüßen kann…. und die nächste Welle….schön langsam beginne ich zu verstehen, warum es doch WEHE und nicht WELLE heißt…. Und die nächste Wehe…..mit viel Willenskraft wird aus dem AUUUU!!!! ein JAAAA!!!!! Immer wieder sage ich mir, wie ein Mantra: „lass es zu, wehre dich nicht, ab jetzt geht‘ nur noch vorwärts…..“…. und die nächste Wehe…..irgendwann steige ich in den Geburtspool, den Angelika und W. für mich eingelassen haben …. Karin misst die Herztöne des Babys, es ist alles in Ordnung, ich bin sooooo erleichtert…. Und die nächste Wehe…..irgendwann kommt eine Phase, in der mich völlig der Mut verlässt. Ich beginne zu weinen und denke, ich werde es nicht schaffen. Ich plärre sogar hinaus: „Warum habe ich mich nur für eine Hausgeburt entschieden, ich bin so blöd! Ich will jetzt im Krankenhaus sein, ich will jetzt sofort einen Kaiserschnitt. Ich schaff es einfach nicht, ich kann einfach nicht mehr, wie lange wird das denn noch dauern?!?…. und die nächste Wehe und weiter….
Doch ich habe Glück im vermeintlichen Unglück. Das Krankenhaus ist weit weg, damit auch die „Versuchung“ einer in meinem Fall zum Glück unnötigen PDA oder eines Kaiserschnitts. (Ich habe aber –jetzt im Nachhinein betrachtet- volles Verständnis für jede Frau, die in dieser Situation eine PDA oder einen Kaiserschnitt verlangt oder sich einreden lässt…..)
Nein, stattdessen habe ich meinen Lebensgefährten und zwei sehr erfahrene und kompetente Frauen an meiner Seite, die mir immer wieder –wenn ich Angst oder Unsicherheit spüre- sagen: „Alles in Ordnung!“, „Du machst das super, perfekt, weiter so!“, „Die Geburt geht super voran!“ W. ist immer an meiner Seite, er stützt mich körperlich und unterstützt mich seelisch….Danke dafür!
So leicht und anmutig, beinahe unbemerkt die Einstiegsphase bei unserer Geburt dahinblubberte, umso schwerer ist mir die Pressphase in Erinnerung geblieben. Sie dauert in meinem Fall ca. 1-1,5 h und ich erlebe sie als die wohl intensivste und anstrengendste Erfahrung, die ich in meinem bisherigen Leben gemacht habe. Jede Grenzerfahrung, die ich bisher beim Laufen, Bergsteigen, oder Mountainbiken gemacht hatte ist dagegen ein „Lercherlschas“ – wie man so schön sagt. Ich fühle mich wie bei einem Berglauf, für den ich eigentlich viel zu wenig trainiert habe. Ich sehe den Gipfel nicht, kann eigentlich schon lang nicht mehr- trotzdem muss ich immer weiter und weiter laufen. Stehen bleiben und ausruhen ist unmöglich. So viel mentale Kraft habe ich bisher noch nie gebraucht…. Auch Angst spielt immer noch mit. „Dieser Scheiß-Kopf ist so groß, wie soll ich den da jemals rausbekommen? “, so ungefähr hab ich zwischendurch mal getönt.

Freitag, 18.Juli, zur Geisterstunde

Nach „gefühlten“ 1000 Presswehen (natürlich waren‘s in echt viel weniger) sagt Karin zu mir: „Taste mal, du kannst das Köpfchen schon spüren. Nicht mehr lang….“ Und tatsächlich… ich greife mit der Hand nach unten und fühle es- das gibt mir unendlich viel Aufschwung und neue Energie. Endspurt-Stimmung. Es braucht nur noch wenige weitere Presswehen – im Vierfüßlerstand im Wasser. Dann ist mein Zwergi da!!!! Und liegt auch schon auf meinem Bauch und ist in diesem unbeschreiblich wunderbaren Moment einfach nur das vollkommenste, perfekteste Wesen auf der ganzen Welt. Mein Baby lässt nur zwei ganz sanfte, kleine Plärrer in die Welt hinaus, dann ist es auch schon wieder ganz ruhig und schaut uns mit kugelrunden, großen Augen wach und beinahe „verwundert“ an. Diese folgenden Minuten zwischen uns Dreien –W., Klein- Zwergi und mir- werde ich wohl nie vergessen. Einfach nur sein, schauen und wundern. Ich war so erleichtert und glücklich. Unser Baby war endlich da und so wach und so gesund und so perfekt und so schön…

Erst nach vielleicht zehn Minuten wurden wir überhaupt neugierig: Ist es nun ein Bub oder ein Mädchen? Kurz aus dem Wasser gehoben- hat ER es auch schon verraten. Ein Bub! Unser Tobias! (Ich hatte immer gedacht, es würde ein Mädchen…. soviel zur „weiblichen“ Intuition einer Mutter….)
Ich Wochenbett gab es dann noch einige Troubles, so war z.B. unser Stillstart nicht gerade einfach und mit vielen Schmerzen verbunden, aber das ist eine andere Geschichte….eine Geschichte mit Happy End, zum Glück.

Trotz aller Anstrengungen und Schmerzen und auch so mancher Baby-Blues-Heulstunde ist mir unsere frühe Wochenbett-Zeit sehr positiv in Erinnerung: Noch nie zuvor fühlte ich mich so schwach und gleichzeitig so stark als während der Geburt und im frühen Wochenbett. Dass ich all das ganz ohne (schul-) medizinische Hilfe geschafft hat, erfüllt mich mit Stolz und meinem Körper gegenüber mit einem nie gekannten Respekt. Wunderbar, wie alles ganz natürlich, wie durch Zauberhand, nur von Hormonen gesteuert wurde und ineinander spielte. Spannend und erzählenswert finde ich auch, dass ich die leichten Schmerzen von meinem (zum Glück recht harmlosen) Labieneinriss und die etwas stärkeren Schmerzen von den Hämorrhoiden erst etwa 4-5 Tage nach der Geburt zu spüren begonnen habe. So stark war offenbar die natürliche schmerzhemmende Wirkung der Hormone….

Wie viele Stunden bin ich wohl nachts wach gelegen und habe mein kleines Wunder neben mir bestaunt? Ja, ein Wunder. Für mich –schon seit langem Kirchenkritikerin und in Glauben recht wackelig- waren Göttin/Gott, der Himmel und so mancher Engel noch nie zuvor so nah.

Geburtsbericht Magdalena – Geburt mit drei Doulas

Die Überraschung war groß, als sich Anfang September herausstellte, dass sich unsere Familie noch einmal vergrößern würde.
Nach vielen anstrengenden Schwangerschaftsmonaten hatte ich kurz vor der Geburt immer das Gefühl, körperlich nicht fit genug für eine Geburt zu sein. Das änderte sich mit einem ruhigen und erholsamen Osterwochenende. Am Ostermontag am Nachmittag hatte ich endlich das Gefühl, dass ich für die Geburt bereit bin. Nach einem gemütlichen Spielenachmittag schauten wir uns noch gemeinsam einen Familienfilm im Fernsehen an und als die Kinder gegen 22h schließlich schliefen, genossen mein Mann und ich noch einige Momente der Zweisamkeit.
Nach knapp einer Stunde Schlaf wachte ich um ca. 0h30 wieder auf und spürte, dass ich zwischen den Beinen nass war. Ich musste kurz überlegen, bis mir bewusst wurde: Das ist ein Blasensprung!
Ich dachte: „Hoffentlich bekomme ich Wellen und kann wie geplant unser viertes Baby zu Hause gebären.“ Und glücklicherweise begannen wirklich kurz darauf regelmäßige Kontraktionen. Gegen 1h30 rief ich meine Doula Astrid an und bat sie zu kommen. Ich legte mich wieder ins Bett und begann wenig später mit dem Handy die Wellen zu stoppen. Die ganze Zeit über lag ich in Seitenlage im Bett und atmete Ruheatmung und Wellenatmung. Ich fokussierte mich ganz auf die Atmung. Tatsächlich hatte ich bald in 4 Minuten Abständen Wellen und kurz nach 3h rief ich meine Hebamme Heidi Niederlechner an. Als sie bei uns ankam holte ich die vorbereitete Torte aus dem Tiefkühler. „Herzlich willkommen Magdalena“ stand darauf zu lesen. Die Wellen blieben eine ganze Zeit lang aus, aber der Muttermund war 5-6 cm offen und ständig verlor ich Fruchtwasser. Um 4h30 teilte mir meine Doula mit, dass sie zu ihrer Tochter ins Krankenhaus müsse und fuhr sogleich los. Wir versuchten eine Kollegin von mir zu erreichen, die Doula meiner vorigen Geburt. Leider hob sie nicht ab. Heidi erreichte eine Doula die ich nicht kannte, Marianne Felgitscher, sie war prompt zur Stelle.
Ich musste sehr oft auf die Toilette um bekam jedes Mal kalte Füße. Dann mussten die Füße immer erst warm werden, bis die Wellen wieder einsetzten. Und wenn Heidi die Herztöne des Babys abhörte hatte ich auch keine Wellen. Ich hatte auch sehr lange Pausen. Heidi fragte mich, ob wir die Geburt etwas beschleunigen sollten, was ich entschieden ablehnte. Ich war müde und genoss die langen Pausen in denen ich mich gut erholen konnte und manchmal nickte ich auch kurz ein.
Mein Mann Robert war indes damit beschäftigt, das Wasser in das Geburtsbecken einzulassen.
Gegen 6h30 stand ich auf und wollte eine Kleinigkeit essen. Zu dieser Zeit waren die Wellen schon recht heftig und ich dachte kurz daran doch ins Krankenhaus zu fahren um eine PDA zu bekommen. Dafür war es natürlich schon zu spät, aber in der Übergangsphase sind solche Wünsche normal.
Da ich die ganze Nacht über geschwitzt hatte, beschloss ich in die Dusche zu gehen. Das war sehr anstrengend für mich. Anschließend verkündete ich, dass ich jetzt ins Geburtsbecken gehe.
Die gesamte Geburtsgesellschaft pilgerte also in den Keller wo wir einen Geburtsraum mit Bett, Pool und allem nötigen hergerichtet hatten. Es war kurz nach 7h. Das Wasser war mir zu warm und so hatten Robert und Marianne alle Hände voll zu tun, die Temperatur abzukühlen. Heidi schlug mir vor, die Position zu wechseln, nachdem ich kundtat, dass die Schmerzen sehr heftig sind. Ich bestand darauf, dass meine Stirn mit einem kalten Tuch gekühlt wurde. Dass war in dieser Phase das wichtigste für mich. Und ich freute mich, dass ich immer noch lange Pausen hatte, in denen ich keinen Schmerz verspürte.

Ich konnte das Köpfchen schon in meiner Scheide tasten, allerdings noch einige Zentimeter über dem Scheideneingang. Ein paar Wellen später verspürte ich einen leichten Pressdrang und drückte kurz mit. Unglaublicherweise wurde damit der Kopf geboren! Ich bat Heidi, sie sollte Magdalena herausziehen, was sie natürlich nicht tat. Wir warteten also die nächste Welle ab und Magdalena wurde geboren. 7h40 – ein unglaubliches Gefühl der Erleichterung!
Ich nahm sie selbst aus dem Wasser und legte sie auf meine Brust. Marianne hat kurz darauf unsere Kinder geweckt. Die ganze Familie begrüßte unser neues Baby. Doula Margit kam um 8h und hatte die ehrenvolle Aufgabe Fotos zu machen. Nach dem Bonding, Abnabeln, Geburt der Plazenta, Wiegen, Messen und Stillen frühstückten wir gemeinsam im Wohnzimmer, stießen mit Sekt und Kindersekt an und aßen die feine Torte.
Im Wochenbett hatten wir ein Besuchersperre verhängt, was definitiv die richtige Entscheidung war. Eine Familienhelferin half uns im Haushalt. Als Doula Marianne uns im Wochenbett besuchte, bastelten wir gemeinsam eine Geburtstagskerze für unsere kleine Magdalena.

 

„Wenn dein Kind nach der Geburt bei dir liegt, sind alle Schmerzen vergessen“

Heute vor drei Monaten im November 2014 ist unser Sohn Luca im LKH Graz auf die Welt gekommen.
Meine Mutter hat immer gesagt: „wenn dein Kind nach der Geburt bei dir liegt, sind alle Schmerzen vergessen“. ….sie hatte recht.
Meine Geburt war nicht schmerzfrei aber mit HypnoBirthing und einem einmaligem Team (Robert mein Verlobter und eine super Hebamme) hatte ich eine traumhafte Wassergeburt.
Gegen 3 Uhr in der Nacht fingen Geburtswellen an. Da ich eine Woche über dem errechnetem Geburtstermin war, und sie sich immer wieder wie Bauchkrämpfe wiederholt haben, war ich mir sicher, das es heute los geht, und ich mein Baby bald in den Armen halten darf!!
Gegen 4 Uhr wurde Robert wach und ich fing an mich zu richten….Duschen, anziehen und die letzten Sachen in die Krankenhaustasche packen. Immer wieder kamen die Geburtswellen in unterschiedlichen Abständen aber mit der richtigen Atmung, die ich viel übte, war es sehr angenehm zu verarbeiten.
Ich versuchte noch ein Müsli zu frühstücken aber mir wurde nur schlecht und ich ließ es lieber stehen. Wir sind dann auch bald ins LKH gefahren, da es vom Gefühl her richtig erschien.
Um 7 Uhr kamen wir an und wurden gleich sehr nett und fürsorglich aufgenommen. Die Hebamme hat den Muttermund untersucht der 1cm offen war und mir vorgeschlagen ins Zimmer zu gehen und das ich jeder Zeit wieder in den Kreissaal kommen kann. Fürs erste hat sie 11 Uhr vorgeschlagen.
Ich wurde in einem Zweibettzimmer untergebracht mit einer Frau die am Tag zuvor mitttels Kaiserschnitt ihre Tochter bekommen hat. Aus Respekt hat sie sich mit dem Rücken zu mir mit ihrer Tochter beschäftigt!
Die Geburtswellen wurden immer stärker und mehr oder weniger lag ich immer auf meiner linken Seite. Mit der Wellenatmung konnte ich immer noch gut arbeiten. Eine Krankenschwester sah immer wieder nach mir und hat mir bei jeder Kontrolle ein Schmerzmittel angeboten. Ich wollte die Geburt jedoch ohne Schmerzmittel versuchen und es war für mich auch gut auszuhalten.
Als die Wellen immer intensiver wurden, baten wir sie meinen Muttermund zu kontrollieren.
Bei dem Zeitpunkt war es ca. 14 Uhr und der Muttermund war 9-10 cm offen!
Zu unserer Freude konnten wir wieder in den Kreißsaal wo Robert sich nach einer Wassergeburt erkundigte. Meine Hebamme war super und hat das Wasser gleich eingelassen. In der Zeit platzte auch meine Blase.
Im Wasser fühlte ich mich sofort wohl! Hab meine Sitz-Liege Position als sehr angenehm empfunden und die Hebamme gab mir alle Zeit der Welt und hat mich bei den Geburtswellen „alleine gelassen“ .
Nur als dann das Baby kam feuerte sie mich an zu pressen. Robert war zu meiner Unterstützung hinter mir und hat meine Hände gehalten und gab mir immer wieder Wasser zu trinken.
Unser Sohn kam um 15.31 Uhr auf die Welt. Durch meine Dammmassagen und Heublumenbäder ist zum Glück nichts gerissen und ich hatte einfach nur eine traumhafte Geburt!
Meiner Hebamme bin ich heute noch dankbar für ihr Vertrauen, Geduld und ihren Einsatz am Schluss!
Auch danach, als ich auf das Bett kam, fühlte ich mich sehr gut umsorgt. Nach dem Wiegen und Messen kam Luca auch sofort zu mir und wir konnten sicher 2 Stunden genießen, kuscheln und staunen.
Da es fuer uns eine Überraschung war ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, haben wir eine rosa und eine blaue Kerze mitgenommen. Robert hat fuer Luca die blaue Kerze angezündet und nichts war wichtiger wie dieser Moment – unser Familienglück!

Hausgeburt Daniel

22. OKTOBER 2016

Als wir unseren Kindern letztes Jahr einen Tag vor Weihnachten erzählten, dass sie ein Geschwisterchen bekommen würden, hat Noah, damals 6 Jahre alt gefragt: „Und wo willst du das Baby bekommen?“ Daraufhin meinte ich: „ Wenn alles in Ordnung ist, würde ich das Baby gerne hier bei uns zu Hause kriegen.“ Darauf er: „Aha, eine Hausgeburt also!“
Schwieriger war die Entscheidung, wo im Haus denn die Geburt stattfinden sollte. Nach einigem Überlegen einigten wir uns schließlich auf einen Raum im Keller. Dieser wurde einige Zeit vor dem Geburtstermin gemütlich hergerichtet, mit Bildern und Pflanzen dekoriert, fotografiert und stolz auf Facebook gepostet: „Auch so kann ein Kreissaal aussehen.“Da unsere ersten beiden Kinder deutlich vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt kamen, haben wir auch diesmal versucht alles rechtzeitig herzurichten, doch es kam anders. Obwohl schon lange geburtsbereit, ließ unser Daniel dann doch auf sich warten. Ursache? Wahrscheinlich war ich einfach zu gerne schwanger.
11 Tage nach dem errechneten Geburtstermin trank ich schließlich um 11h Vormittags den Hebamencocktail, der dann pünktlich drei Stunden später seine Wirkung zeigte. So gegen 15h rief ich dann meine Doula Margit an, und bat sie, sich auf den Weg zu machen. Als sie bei uns ankam saß ich gemütlich im Hängesessel und freute mich, dass es nun endlich ernst wurde. Gegen 17h beschlossen wir, obwohl ich noch gar nicht so viel spürte, unsere Hebamme anzurufen, die sich dann auch sogleich auf den Weg machte und eine Stunde später bei uns eintraf. In der Zwischenzeit ist mein Mann Robert noch in die Konditorei gefahren, und hat den Restbestand an Kuchen und Torten aufgekauft, damit wir es uns richtig gut gehen lassen konnten. Mein Ältester war bei einem Freund in der Nachbarschaft spielen, unsere Tochter Judith (4 Jahre) war zu Hause. An die Eingangstür klebten wir ein selbstgebasteltes Plakat „Geburt – bitte nicht stören“. Während unsere Hebamme Karin Mulisch-Prinz und Doula Margit im Wohnzimmer Kaffee tranken und Torte aßen, machte ich es mir im Hängesessel auf der Terrasse gemütlich und veratmete ruhig Welle für Welle, die ich sehr gut annehmen konnte und die – dank HypnoBirthing-Techniken – nicht schmerzhaft waren.
Gegen 19h verspürte ich das Bedürfnis mich ins Geburtszimmer zurückzuziehen. Karin kontrollierte vorher noch den Muttermund – er war 9 cm eröffnet – und die Herztöne unseres Babys. Im Geburtszimmer angekommen, ging ich gleich ins Geburtsbecken, wo ich mich sehr wohl fühlte. Judith durfte anfangs noch mit in die Wanne. Als die Wellen intensiver wurden und ich lauter atmen wollte, bat ich meinen Mann Robert, er möge mit Judith nach oben gehen und ihr was zum Fernsehen einschalten. Dann kamen Wellen die schon anstrengend waren, und Wellenpausen die ich sehr genießen konnte. Robert wischte meine Stirn mit einem kalten Waschlappen ab, was ich sehr angenehm empfunden habe. Ich begann mit der HypnoBirthing Atmung, die mir sehr geholfen hat. Kurz vor 20h ging die Fruchtbalse auf, und ich fühlte einen enormen Druck im Becken. Kurz darauf konnte ich Daniels Köpfchen in der Scheide spüren. Noch eine Wehe dann war Daniel geboren. Er hatte die Nabelschnur um den Hals. Karin wickelte sie aus, dann konnte ich ihn selbst aus dem Wasser nehmen und auf meine Brust legen.
Ein unglaubliches Gefühl der Erleichterung … Freude … Stolz …Liebe.
Karin hat Judith von oben geholt, damit sie ihren kleinen Bruder begrüßen konnte, auch Noah wurde verständigt zu kommen. Wir hatten eine wunderschöne Bonding- und Begrüßungsphase im Wasser. Nach dem abnabeln gebar ich noch die Plazenta, später wurde Daniel gestillt und von Karin untersucht, gewogen und gemessen: 4520g bei 55cm Länge. Gegen 21h haben wir die Großeltern und Tanten des großen Daniel verständigt. Danach sind wir alle im Wohnzimmer zusammengesessen und haben das freudige Ereignis mit Lachsbrötchen und Sekt gefeiert. Margit und Karin haben uns gegen 22h30 verlassen, auf Karin wartete bereits die nächste Geburt.